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Warmwasserspeicher Pufferspeicher 140-500L ohne Wärmetauscher
Warmwasserspeicher Pufferspeicher 140-500L ohne...
Umweltfreundliche und effiziente Heizungen (Heizungsanlagen) benötigen in der Regel einen Pufferspeicher. Die Standspeicher der Serie SE Termo Max besitzen keinen Wärmetauscher und sind dadurch eine preiswerte und ideale Lösung zur Pufferspeicherung von Brauchwasser. Durch unterschiedliche Größen 140 L, 200 L, 250 L, 300 L, 400 L und 500 Liter sind diese Warmwasserspeicher...
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Warmwasser Standspeicher und Pufferspeicher

Moderne und energieeffiziente Heizungen benötigen heute in der Regel einen Warmwasserspeicher, auch Pufferspeicher genannt. Diese Speichereinheit sorgt dafür, dass in einem Haushalt kontinuierlich warmes Wasser zur Verfügung steht. Der Warmwasserspeicher ist insbesondere bei der zentralen Warmwasserbereitung von elementarer Bedeutung.

Was ist ein Warmwasserspeicher?

Ein Pufferspeicher wird dazu verwendet, momentan nicht genutzte Wärme für einen späteren Zeitpunkt zu speichern und sie nach Bedarf wieder abzugeben. Der Wärmespeicher wird zwischen dem Wärmeerzeuger und dem Verbraucher positioniert und sorgt dafür, dass wohltemperiertes Wasser an der Entnahmestelle sofort zur Verfügung steht. Der Pufferspeicher ist aus rostfreien Materialien wie Stahl oder Edelstahl gefertigt. Die Behälter sind hochgradig gedämmt, damit möglichst wenig Energieverluste entstehen und das Warmwasser über eine längere Zeit temperiert werden kann.

Direkter oder indirekter Warmwasserspeicher: Was ist der Unterschied?

Man unterscheidet bei Warmwasserspeichern zunächst zwei unterschiedliche Systeme:

Direkt erwärmtes Warmwasser

Dieses System kann sowohl als Wärmespeicher als auch als eigenständiger Wärmeerzeuger eingesetzt werden. Das bedeutet, dass das Kaltwasser direkt im Speicher erhitzt wird, wofür eine extra Brennkammer und ein Anschluss nötig sind, um die Abgase abzuleiten. Die direkten Warmwasserspeicher wurden früher vorrangig eingesetzt, weil sie beispielsweise nur punktuell in den Wintermonaten genutzt werden mussten. Heute machen diese Systeme wenig Sinn, weil die Energieeffizienz dieser Varianten zu gering und der Wartungsaufwand dagegen viel zu hoch sind.

Indirekt erwärmtes Warmwasser

Ein indirekter Warmwasserspeicher lagert das Wasser, das bereits zuvor schon erwärmt wurde zwischen, damit keine Energieverluste entstehen. Indirekte Systeme brauchen keinen Schornstein, da sie keine Abgase produzieren und sie sind wesentlich energieeffizienter in der Gesamtbilanz.

Warmwasserspeicher mit oder ohne Wärmetauscher kaufen?

Bei indirekten Speichersystemen unterscheidet man zwischen den unterschiedlichen Arten des Wärmetausches. Bei einem Warmwasserspeicher mit integriertem Wärmetauscher befördert die sogenannte Ladepumpe das Heizwasser durch die Anlage, bis es im Warmwasserspeicher ankommt. Zuvor fließt es durch ein spiralförmiges Rohr, das entweder aus Kupfer oder Edelstahl besteht und von Trinkwasser umgeben ist. Das immer noch heiße Heizungswasser gibt genau an dieser Stelle seine Wärme an das Trinkwasser ab. Das wendelförmige Rohr wird aus diesem Grund auch Wärmetauscher genannt. Dieser Wärmetausch kann aber nur dann funktionieren, wenn das Heizungswasser wärmer ist als das Trink- bzw. Brauchwasser.  

Neben den Warmwasserspeichern mit Wärmetauscher gibt es auch die Doppelmantel-Warmwasserspeicher oder Doppelmantelspeicher, die in einer Speicher-in-Speicher-Bauweise hergestellt wurden. Dabei gibt es neben dem eigentlichen Speicher zusätzlich einen äußeren Mantel, in dem sich ebenfalls warmes Heizwasser befindet. Die Speicherwand dieses innenliegenden Speichers bezeichnet man auch als Wärmetauscherfläche. Der große Vorteil dieses Systems: Es ist gegenüber den Varianten mit Wärmetauscher wesentlich günstiger in der Anschaffung.

Welche Größe ist die richtige für meinen Warmwasserspeicher?

Warmwasserspeicher gibt es in verschiedenen Größen. Sie können beispielsweise nur 200 oder gleich 500 Liter Warmwasser speichern. Um die richtige Größe für den eigenen Bedarf zu finden, müssen Sie zunächst abwägen, wie viele Personen mit Warmwasser versorgt werden müssen.

Zur Bestimmung des passenden Fassungsvolumens können Sie sich an der DIN 4708 orientieren. Darin heißt es, dass der Mindestverbrauch pro Person bei 30 bis 50 Litern am Tag liegt. Für einen Privathaushalt mit 4 Personen bedeutet dies, dass der Warmwasserspeicher ein Fassungsvolumen zwischen 120 und 200 Litern haben sollte. Es ist ratsam, sich bei der Wahl der Größe am oberen Grenzwert zu orientieren.

Muss ich meinen Warmwasserspeicher entkalken?

Damit die Qualität des Trink- und Brauchwassers konstant bleibt, ist es ratsam, den Warmwasserspeicher regelmäßig zu entkalken. Außerdem kann nur so die Funktion des Gerätes auf Dauer gewährleistet werden.

Worauf muss ich beim Kauf eines Warmwasserspeichers achten?

Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehört die Isolierung, die möglichst hochwirksam sein sollte. Auch die Beschichtung der Pufferspeicher ist wichtig. Gute Warmwasserspeicher besitzen eine Emaille-Pulverbeschichtung, die eine gleichmäßige und optimale Dichte im Behälter sicherstellen. Außerdem sollten die Materialien von Beschichtung und Opferanode so gewählt sein, dass der Behälter optimal vor Korrosion geschützt ist und damit eine entsprechend lange Lebensdauer hat.

Wie hoch sollte die Temperatur im Warmwasserspeicher sein?

Aus gesundheitlichen und hygienischen gründen ist es wichtig, dass die Temperatur im Warmwasserspeicher nie unter 60°C sinkt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich Legionellen darin vermehren können. Die Temperatur an der Heizungsanlage sollte also immer auf mindestens 60°C eingestellt sein.

Die Vor- und Nachteile von Warmwasserspeichern

Ein Warmwasserspeicher kann entweder eigenständig Wärme erzeugen oder er wird direkt mit der Heizungsanlage verbunden. Während direkte Systeme heute kaum noch wirtschaftlich sind, kann das Warmwasser in indirekten Systemen bei guter Dämmung nahezu ohne Temperaturverlust gespeichert werden. Das Wasser wird mit der bestehenden Heizungsanlage erwärmt und durch den Tank steht immer ausreichend Warmwasser zur Verfügung. Außerdem kann das Wasser an mehreren Zapfstellen gleichzeitig entnommen werden. Ein Nachteil des Warmwasserspeichers: Er nimmt im kaum Platz weg und bei einer zu niedrigen Temperatur besteht die Gefahr der Legionellenbildung.

Wie kann man den Warmwasserspeicher anschließen?

Der Warmwasserspeicher sollte immer von einer Fachfirma angeschlossen werden. Nur so können Sie sichergehen, dass das Gerät einwandfrei funktioniert und keine Wärmeverluste entstehen.

Welche gesetzlichen Anforderungen werden an die Dämmung von Warmwasserspeichern gestellt?

Seit 2017 gelten neue Mindestanforderungen für die Dämmung von Warmwasserspeichern. Damit möglichst geringe Wärmeverluste entstehen, müssen Sie sehr effizient und wirkungsvoll gedämmt werden. Alle Warmwasserspeicher müssen mindestens die Klasse C haben. Speicher ab der Energieeffizienzklasse D dürfen nicht mehr verkauft werden.